Weniger Bodendruck - mehr Steigfähigkeit: Kubota M5091PC | profi #Fahrbericht

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Kleine Raupenfahrwerke baut Kubota aus Japan schon lange. Bislang wurden sie allerdings in Europa noch nicht angeboten. Das ändert sich jetzt. Grund genug für uns, zusammen mit der Landesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) in Weinsberg einmal Rad und Raupe am Berg zu vergleichen.

Aus profi 11/2019

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O-Ton Hubert Wilmer (Redaktion profi)

Im Laufe der Jahre hat auch im Weinbau modernste Landtechnik Einzug gehalten, um den Winzern die Arbeit zu erleichtern. Neben der schmalen Bauweise ist für die Kompakttraktoren natürlich die Hanglage eine Herausforderung. Deshalb gibt es neben Radtraktoren auch schon längere Zeit Raupenfahrwerke, wie uns Produktspezialist Walter Lang von Kubota erklärt.

O-Ton Walter Lang (Firma Kubota)

Die technischen Unterschiede zwischen Rad- und Raupenschlepper sind bei dem Kubota M5 gar nicht so groß. Lediglich zusätzliche Portalgetriebe hinten an den Achsen schaffen den Übergang zu den Raupenfahrwerken. Bei 28 cm Bandbreite haben wir 143 cm Außenbreite gemessen. Zusammen mit 111 cm Aufstandslänge ergibt sich somit eine deutlich größere Bodenkontaktfläche bei der Raupe gegenüber dem Radschlepper. Das verringert den Bodendruck und verbessert gleichzeitig die Steigfähigkeit. Martin Strauss von der Landesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau hat im praktischen Einsatz aber auch Nachteile des Systems festgestellt, insbesondere auch bei Straßenfahrten mit dem auf 30 km/h begrenzten Fahrwerk.

O-Ton Martin Strauss (Landesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau )

Wenn man den Wendekreis von Rad- und Raupenschlepper vergleicht, ist der Unterschied gar nicht groß, zumindest wenn man die „BiSpeed“-Funktion mit den schneller drehenden Vorderrädern nutzt. Spannend ist aber natürlich auch, wie die Schüler der ‚LVWO‘ die Handhabung beurteilen.

O-Ton Martin Strauss (Landesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau )

Für die Beurteilung der beiden Fahrwerkskonzepte durch die Schüler wurde deshalb ein Online-Bewertungsbogen entwickelt, den jeder nach den Praxiseinsätzen mit seinem Smartphone ausfüllen konnte. Dabei ging es um die verschiedensten Kriterien bei Feldarbeit und Straßenfahrt, die nach dem Schulnoten-System bewertet wurden. Egal, ob Spurstabilität und Lenkverhalten oder Steigfähigkeit und Spurbildung – jeder Fahrer konnte seine Beurteilung unabhängig eingeben. Die Ergebnisse haben wir ausgewertet und in der profi-Ausgabe 11/2019 veröffentlicht. Und Walter Lang beleuchtet noch ein paar Aspekte beim Thema Rad oder Raupe.

O-Ton Walter Lang (Firma Kubota)

O-Ton Hubert Wilmer (Redaktion profi)


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Credits:
Redaktion: Hubert Wilmer
Kamera & Schnitt: Christian Leitner
Postproduction: Roman Hünefeld
Sprecher: Christoph Wittelsbürger
Категория
Российская фантастика
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